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Island: Ungewissheit über Länge des Ausbruchs

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Island: Ungewissheit über Länge des Ausbruchs

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Auf Island selbst haben sich die Auswirkungen des Vulkanausbruchs in Grenzen gehalten. Die Menschen, die sich vor der Flut in Sicherheit bringen mussten, sind inzwischen wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Die Gefahr von weiteren Überschwemmungen durch geschmolzenes
Gletschereis ist den Behörden zufolge vorerst gebannt.

Es sei ein eher kleiner Ausbruch, sagt der Geologe; daher sei er von den Auswirkungen überrascht. Diese Auswirkungen kämen aber vor allem daher, dass der Ausbruch unter einem Gletscher liege. Dabei sei Eis geschmolzen, und die Überschwemmungen führten zu Problemen – wie Schäden an Straßen oder auf Feldern.

Die Asche, sagt der Fachmann weiter, enthalte viel von dem chemischen Element Fluor, das Mensch und
Tier Probleme bereiten könne. Man beobachte das genau. Bei früheren Ausbrüchen dieses Vulkans habe es durch Fluor in Wasser und Futter Probleme bei Tieren auf der Weide gegeben.

Wie lange der Ausbruch dauere, lasse sich nicht sagen. Nach mehr als zwei Tagen habe er noch nicht nachgelassen: So bald werde es also nicht vorbei sein. Es könne Tage dauern, aber auch Wochen oder Monate.

Erst letzten Monat hatte es nur wenige Kilometer entfernt ebenfalls schon einen Ausbruch gegeben. Er war allerdings weitaus schwächer und lag auch nicht unter Gletschereis. Davor war allerdings fast zweihundert Jahre lang Ruhe.