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Vulkan raucht weiter

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Der Ausbruch des Vulkans Eyjafjalla im Süden Islands wird offenbar stärker. Experten berichteten, er habe nichts an Intensität eingebüßt, es bestehe aber nicht die Gefahr, dass auf weite Teile Europas ein Ascheregen nieder gehe. Peter Sammonds von der Universität London sagt, es handle sich nicht um einen starken Ausbruch. Es sei nicht einmal für Island ein starker Ausbruch. Der Ausbruch des Hekla im Jahr 2000 sei mit einer Stärke von 3 weitaus heftiger gewesen, dieser erreiche gerade mal eine 1 auf dem Index. Der Vulkan stößt weiterhin eine große Wolke aus Lavaasche und Rauch in die Atmosphäre. Europaweit fielen am Donnerstag tausende Flüge aus. “Die Aschewolke wird wohl auf die Erde zurückfallen”, sagt der Experte Sammonds, “aber in ausgedünnter Form, deshalb wird das keine großen Folgen haben. In den umliegenden Gebieten, vor allem in der Landwirtschaft, wird es wohl zu Verschmutzungen kommen, aber wir sind viel zu weit entfernt für so eine kleine Eruption.” Etwa 800 Isländer mussten wegen des Vulkanausbruchs ihre Häuser verlassen. Die Behörden ordneten die Evakuierungen wegen massiver Überschwemmungen in der Umgebung des Eyjafjalla an. Man müsse mit dem Bruch mehrerer vorsorglich errichteter Dämme rechnen.