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Wettrennen gegen die Zeit

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Wettrennen gegen die Zeit

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Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in der chinesischen Provinz QingHai wird die Suche nach Überlebenden zu einem Wettrennen gegen die Zeit. Unter den Trümmern werden noch mehr als 300 Menschen vermißt. Bei Temperaturen, die nachts weit unter den Gefrierpunkt fallen, tendiert die Überlebenschance für Verschüttete gegen Null. Mehrere tausend Obdachlose müssen eine dritte Nacht bei eisigen Temperaturen im Freien verbringen. Aus allen Teilen Chinas trafen inzwischen Hilfsgüter in dem weit abgelegenen Erdbebengebiet an der Grenze zur Autonomen Region Tibet ein.

Ministerpräsident Wen Jiabao sprach der Bevölkerung Mut zu und versicherte, alles zu unternehmen, um Menschenleben zu retten. Solange auch nur ein bisschen Hoffnung bestehe, werde man niemals aufgeben. Wen hatte wegen des Erdbebens eine Südostasienreise verschoben.

Knapp tausend tibetische Mönche sind aus den Klöstern der Region in das Katastrophengebiet gekommen, um sich an den Berugungsarbeiten zu beteiligen. Den eingeflogenen Rettungskräften macht die Höhenkrankheit zu schaffen. Das Erdbebengebiet liegt auf 4000 Meter Höhe, wo der Sauerstoff spürbar knapp ist.