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Willy Ronis in Paris

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Willy Ronis in Paris

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Im vergangenen September starb der französische Fotograf Willy Ronis. Zu seinem 100. Geburtstags widmet ihm die Galerie Monnaie de Paris nun eine Sonderausstellung.

Die Kuratorin Marta Gili über das Konzept der Ausstellung:

“Mit dieser Ausstellung wollen wir einerseits die Bilder zeigen, die ihn national und international berühmt gemacht haben. Andererseits berücksichtigen wir auch unbekanntere Werke.”

Ronis wurder in Paris geboren. Seine Mutter war aus Litauen geflohen, sein jüdischer Vater aus Odessa. Nach dessen Tod wurde Ronis im Jahr 1936 freier Fotograf. Portraits oder Hochzeitsfotografien waren ihm stets ein Graus. Bald schon konnte er aber seiner Leidenschaft folgen und das Leben der Arbeiterklasse nicht nur Frankreich abbilden.

Für seine Arbeiten wurde Willy Ronis mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 1957 verlieh ihm die Biennale von Venedig ihre Goldmedaille. In dieser Zeit begann er zu unterrichten, in Avignon, Aix-en-Provence und Marseille. 1979 dekorierte ihn das französische Kulturministerium für seine Fotografien mit dem “Grand Prix des Arts et Lettres”. Sein Fotobuch bekam 1981 den Prix Nadar.

Die Ausstellung im Monnaie de Paris ist noch bis zum 22. August zu sehen.