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Chaos an den Airports


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Chaos an den Airports

An den europäischen Flughäfen überall die gleichen Szenen: Wartende Passagiere, die in langen Schlangen um Auskunft anstehen oder sich mehr oder weniger komfortabel zwischen Koffern und Taschen auf eine lange Wartezeit einrichten.
Fast Dreiviertel aller europäischen Flüge sind annulliert worden, selbst an Flughäfen, die geöffnet sind, geht wegen der gesperrten Zielflughäfen manchmal garnichts mehr – so wie hier in Madrid:
“Wir wollten nach Paris,- leider ist unser Flug jedoch annulliert worden.”

Eine Andere:
“Ich möchte nach London aber es gibt keinen Flug, also muss ich bleiben.”

Noch schlimmer die Situation in Brüssel: Hier wird gar kein Flug abgefertigt. Alle Flüge wurden gestrichen. Besonders für Transitreisende ein Problem: “Wir warten hier beim Roten Kreuz, dass es endlich weiter geht,- mein Mann und ich. Morgen will ich es mit Delta versuchen,- wir hoffen der Flughafen hat dann wieder geöffnet. Sehen wir mal.”

Die Betreuung der gestrandeten Passagiere hat neben den Fluglinien auch das Rote Kreuz übernommen. Mittlerweile habe sich die Lage allerdings etwas entspannt:
“Die Leute wissen jetzt besser und besser Bescheid, dass keine Maschinen starten. Dadurch kommen weniger Menschen zum Flughafen. Aber selbst heute kamen wieder einige Busse an mit Passagieren die unbedingt ab Brüssel fliegen wollten,- nun sitzen sie hier fest. Hoffentlich werden es weniger die nächsten Tage.”

Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass
Reisende in jedem Fall ein Recht auf Erstattung der Tickets haben,- nicht nur wenn Flüge gestrichen werden,- auch wenn die Maschine mehr als fünf Stunden Verspätung hat.

Außerdem haben festsitzende Passagiere einen Anspruch auf kostenlose Mahlzeiten, Erfrischungen, zwei Telefongespräche, und – falls nötig – Hotelübernachtungen inklusive Transfer.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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