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Eingeschränkter Flugverkehr provoziert Ärger


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Eingeschränkter Flugverkehr provoziert Ärger

Der Vulkan Eyjafjalla auf Island spuckt unverändert Asche,- doch die Fluglinien machen Druck gegen das Flugverbot.

Die Aschewolke, die der Vulkan in eine Höhe von rund 8000 Meter ausstößt, bereitet sich infolge ungünstiger Windverhältnisse immer weiter nach Südosten aus,- sodass sie jetzt fast den ganzen Kontinent bedeckt.

Da das Flugverbot den Airlines jedoch einen Milliardenverlust beschert, wurden bereits Regressforderungen laut.

Die nationale Flugsicherung in Deutschland hob zwar zeitweise für fünf Flughäfen die Sperre auf, doch bleibt der deutsche Luftraum bis 2 Uhr gesperrt. Österreich entschied, seine Airports ab morgen früh sechs Uhr wieder zu öffnen. In der Schweiz bleibt der Luftraum bis Montag 14 Uhr gesperrt.

Spaniens Staatssekretär für Europapolitik kündigte eine europäische Entscheidung in dieser Sache an:
Die EU-Kommission werde in einer Videokonferenz am Montag zusammen mit Experten überlegen, wie eine Lösung für die Beurteilung der Gefahr durch die Vulkanasche gefunden werden könne.

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