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Gestrandete Reisende weltweit


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Gestrandete Reisende weltweit

Auch weit über Europa hinaus wirkt sich die isländische Aschewolke mittlerweile aus. Auf dem Tokioter Flughafen Narita sind viele Reisende hängengeblieben; die meisten wollten nach Frankfurt, London oder Paris. Fast vierzig Flüge nach
Europa fielen gestern aus, heute kamen weitere hinzu.

“Die müssten uns hier mal ein bisschen helfen”, sagt dieser Mann. “Wir sind enttäuscht; da kommt überhaupt nichts.”

Auch auf europäischen Flughäfen sind nach wie vor Reisende gestrandet. Flughäfen wie hier Paris-Orly sind schon länger geschlossen; seit heute gilt das in
Frankreich auch für die letzten bisher noch offenen Flughäfen im Südwesten.

“Morgen früh werden hier jede Menge Leute sein”, sagt der Mann vom Tunisair-Schalter. “Die Leute haben es ja kapiert, die sehen fern, warten die Neuigkeiten ab. Aber wenn wir aufmachen, wird trotzdem erstmal was los sein.”

Zumindest gibt es ja auch noch Busse, die kreuz und quer durch Europa fahren. Aber diese Idee haben jetzt viele: Und auch noch so viele Sonderbusse reichen einfach nicht. Normalerweise fahren von Paris aus pro Tag vier Busse nach London; gestern waren es fünfzehn.

“Die Leute sind müde und sauer”, sagt die Frau vom
Schalter; “die haben angestanden, nur um zu erfahren, dass es mit ihrer Rückfahrt eine Woche dauern wird.”

Auch in Deutschland bieten die Fernbusunternehmen
jetzt weitaus mehr Fahrten an als sonst. Die Deutsche Bahn richtet sich für den Abend auf einen Ansturm ein. Mitfahrzentralen verzeichnen ebenfalls viel mehr Nachfrage als üblich.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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