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Viele Flughäfen Europas weiter geschlossen

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Viele Flughäfen Europas weiter geschlossen

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Die Aschewolke über Europa legt weiter den Flugverkehr lahm. Wie hier in Frankfurt bleiben die Maschinen am Boden. Die deutsche Flugsicherung verlängerte jetzt erneut die Sperrung des Luftraums,
diesmal bis heute abend 20 Uhr.

Ein Ende des Ausnahmezustands ist nicht in Sicht. Millionen Menschen müssen auch in den nächsten Tagen ihre Geschäfts- und Urlaubsreisen abschreiben. Nur noch im Süden Europas sind Flughäfen geöffnet. Den Fluglinien entstehe täglich
ein Verlust von 150 Millionen Euro, teilt ihr Verband,
die IATA, mit.

Messungen über die tatsächliche Gefährdung durch die Vulkanasche in der Luft gebe es nicht, kritisieren
Manager einiger Fluggesellschaften und fordern
verlässliche Daten.

Einige europäische Fluglinien wie die Lufthansa oder
KLM haben Versuchsflüge ohne Passagiere durchgeführt, in geringeren Höhen als üblich. Die Lufthansa überführte auf diese Weise zehn Flugzeuge von München nach Frankfurt. Schäden wurden danach nicht festgestellt, weder an Fenstern
oder Außenhaut noch an Triebwerken.

Der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjalla in Island stösst aber immer weiter riesige Mengen Dampf und
Asche in die Atmosphäre. Das könne auch noch Wochen oder Monate so weitergehen, sagen isländische Meteorologen und Vulkanologen.