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Briten hängen in Spanien fest

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Briten hängen in Spanien fest

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Zahlreiche durch das Flugverbot auf der iberischen Halbinsel gestrandete britische Reisende hoffen derzeit im nordspanischen Santander an Bord eines Kriegsschiffes genommen zu werden.

Obwohl die Regierung die Möglichkeit zur Mitfahrt sogar über die Medien angeboten hatte, zeigten sich die Militärs wenig begeistert, Zivilisten an Bord zu nehmen. So berichtet ein englischer Tourist:
“Ich versuche gerade nach Hause zu kommen, sei es an Bord einer Fähre oder eben auf dem Kriegsschiff hier. Dort haben aber anscheinend die Soldaten Vorrang, die aus Afghanistan nach Hause kommen. Die sollen natürlich erstmal heim zu Frau und Familien.”

Eine Frau klagt:
“Egal wen Sie hier fragen, es werden wohl Alle derselben Meinung sein: sie fühlen sich alleingelassen, riesig enttäuscht,- und da sagt die Regierung, sie täte alles uns zu helfen. Das wäre doch ein klassisches Beispiel, wo man hätte sagen können: Gut gemacht, Gordon Brown, sehr gute Arbeit – aber so, fühlen wir und wirklich allein gelassen.”

Denn viele britische Touristen hatten sich nach dem Medienaufruf extra nach Santander aufgemacht.

Ein Sprecher der britischen Regierung versucht zu beschwichtigen:

“Das ist eine schwierige Situation. Den besten Rat, den wir den Leuten geben können ist, sich nach Nordfrankreich durchzuschlagen, dort gibt es bedeutend mehr Fähren und auch Schiffe der Marine. Die Kapazität der von Nordfrankreich nach Großbritannien zurückkehrenden Schiffe ist einfach größer.”

Doch in diesen Tagen von Spanien aus nach Nord-Frankreich zu gelangen ist alles andere als einfach: Verlangen Autovermieter doch bis zu 2500 Euro für einen Wagen bis Calais.

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