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Grippemittel beschert Novartis Traumbilanz

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Grippemittel beschert Novartis Traumbilanz

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Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im Geschäftsjahr 2010 einen Bilderbuchstart hingelegt. Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von mehr als zwei Milliarden Euro – ein Plus von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Nettoumsatz stieg um 25 Prozent auf rund neun Milliarden Euro. Konzernchef Joseph Jimenez weiß, woher diese guten Zahlen kommen: “Zunächst hatten wir sehr viele Bestellungen für den Grippeimpfstoff gegen H1N1. Das ergab ein außergewöhnlich gutes Umsatzwachstum. Und zusammen mit unserer strengen Kostenkontrolle führte all das zu einem operativen Gewinn, der mehr als 40 Prozent über jenem des Vorjahreszeitraums liegt.”

Vor allem mit neuen Medikamenten konnte Novartis punkten: Sie brachten im ersten Quartal rund 20 Prozent der Verkaufserlöse. Und so setzt Joseph Jimenez weiterhin auf Neuheiten wie Krebsmittel oder blutdrucksenkende Medikamente. Gerade letztere hält der Konzernchef für einen der wichtigsten Umsatzträger, hauptsächlich in den Schwellenländern.