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Mehr als 2000 Erdbebenopfer in Westchina

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Mehr als 2000 Erdbebenopfer in Westchina

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Sechs Tage nach dem verheerenden Erdbeben im chinesischen Hochland ist die Zahl der Todesopfer auf über 2000 gestiegen. Knapp 200 Menschen würden noch vermisst, berichtete die Einsatzzentrale der betroffenen Präfektur in Westchina.

Das Beben der Stärke 7,1 erschütterte am vergangenen Mittwoch die abgelegene Region Yushu. Sie liegt in 4000 Metern Höhe, unweit der Grenze zur Autonomen Region Tibet.

Eine Besuchsbitte des Dalai Lama, des Oberhaupts der Tibeter, ließ die Regierung in Peking unkommentiert.

Auch mehrere Tage nach dem Beben zogen Rettungskräfte noch Überlebende aus den Trümmern. Zum Teil sind in den Ortschaften mehr als 85 Prozent der Häuser zerstört.

Rund 15.000 Soldaten, Feuerwehrleute und Polizisten sind vor Ort. Sie bringen Zelte sowie zehntausende Öfen und Kohle. Die Temperaturen sind eisig und in den kommenden Tagen sollen sie weiter sinken.

Für den morgigen Mittwoch ordnete Chinas Regierung einen nationalen Trauertag an. Während dreier Schweigeminuten soll der Opfer des Bebens gedacht werden.