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Neue Krater unter Eyjafjalla-Gletscher

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Neue Krater unter Eyjafjalla-Gletscher

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Aus dem Krater im Eyjafjalla-Gletscher kommt inzwischen Feuer, aber nach neuen Erkenntnissen noch keine Lava. Die Umgebung des Vulkans bebt weiterhin leicht; die Lage ist aber nach Ansicht der Meteorologen stabil.

Die Aschewolke reicht nicht mehr so hoch wie noch zu Beginn des Ausbruchs. Etwa drei Kilometer waren es in der Nacht, laut isländischem Wetterdienst.

Der letzte Ausbruch vor fast zweihundert Jahren habe anderthalb bis zwei Jahre gedauert, sagt der französische Geologe Pierre Thomas. Davon gebe es natürlich keine Aufzeichnungen: Aber wenn die Lava jetzt wieder an der gleichen Stelle ausfließe, schmelze der Gletscher dort, das Eis werde allmählich weniger. Der Vulkan verhalte sich dann nicht mehr so explosiv. Wenn sich die Bruchspalte aber an eine andere Stelle des Gletschers verlagere – dann gute Nacht.

Genau das passiert inzwischen offenbar zum Teil: Nach den neuen Erkenntnissen haben sich jetzt drei Krater geöffnet: Offenbar fließt aber an diesen Stellen nicht soviel Wasser hinein wie für den Fall befürchtet, so dass auch der Ausstoß an Asche nicht weiter zunimmt.

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