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Piloten kritisieren Flugregelungen

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Piloten kritisieren Flugregelungen

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Die Reisenden mögen über die Ausnahmeregelungen
erfreut sein, durch die sie wieder nach Hause gelangen – die Piloten sind es nicht. Auch die Freigabe größerer Gebiete als bisher zum Fliegen sehen sie skeptisch.

Die wissenschaftlichen Daten reichten dafür nicht aus, sagt Philip von Schoppenthau von der Pilotenvereinigung European Cockpit Association. Man kenne nicht die Auswirkungen der Asche auf die
Triebwerksleistung. Die Flugzeuge seien für Flüge durch Asche auch eigentlich nicht zugelassen – und auch die Pilotenausbildung berücksichtige das nicht.

Man habe schon Fälle gehabt, sagt er weiter, wo aus wirtschaftlichen Gründen auf die Piloten viel Druck ausgeübt worden sei. Einige Piloten würden diesem Druck vielleicht einfach nachgeben: Für die Branche müsse aber Sicherheit oberstes Gebot sein.

Von einer juristischen Winkelkonstruktion spricht die
deutsche Pilotengewerkschaft Cockpit, wenn es um die jetzt erlaubten Sichtflüge geht. Diese Flüge können durchaus durch die Asche führen: Die Verantwortung liegt dann aber nicht bei den Lotsen am Boden, sondern bei den Piloten.

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