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Fluglinien kritisieren Behörden-Zusammenarbeit

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Fluglinien kritisieren Behörden-Zusammenarbeit

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Die Vereinigung der Europäischen Fluglinien hat eine mangelnde Koordination zwischen den nationalen Behörden und der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol kritisiert, die die Oberaufsicht über den gesamten europäischen Luftraum hat. Das habe zu Missverständissen über Flugverbote in Europa geführt, teilte die in Brüssel ansässige Organisation mit. Deren Sprecher David Henderson sagte, man sei mit der Entscheidung der EU-Minister zufrieden, die nach und nach die Flugverbotszone verkleinere. Allerdings sei man weniger damit zufrieden, wie sie umgesetzt worden sei. Das sei wenig koordiniert gewesen. Geöffnet ist nach wie vor der Flughafen Madrid. Spanien stellte sich als Drehkreuz für Überseeflüge zur Verfügung. Von hier aus fahren außerdem Busse, Züge und Fähren, um die gestrandeten Reisenden nach Hause zu bringen. Eine Reisende aus Finnland berichtete, sie würde mit dem Bus nach Kopenhagen fahren, von dort aus nach Stockholm, und in Stockholm würde sie die Nachtfähre nach Finnland nehmen. Doch zunächst gelte es, 40 Stunden mit dem Bus zu fahren. Auch vom griechischen Fährhafen Patras aus versuchen tausende Gestrandete weiterzukommen. Viele wollen von dort aus nach Italien, um ihr Ziel zu erreichen. Von Athen aus gingen gestern noch Flüge, auch wenn viele gestrichen wurden. “Wir sind von Florenz mit dem Auto nach Ancona gefahren”, sagte eine amerikanische Touristin: “In Ancona haben wir die Fähre genommen. Jetzt müssen wir nach Athen, dann werden wir nach Tel Aviv fliegen und von Tel Aviv aus zurück nach New York. Das war eine Riesenreise, wir werden nicht vor Donnerstag nach Hause kommen.”

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