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Zwangsverlängerte Ferien wegen Eyjafjalla

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Zwangsverlängerte Ferien wegen Eyjafjalla

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Die meisten wegen des Vulkanausbruchs und der Aschewolken gestrandeten Urlauber können aufatmen. Sie kommen, wenn auch mit Verspätung, in die Heimat zurück.

Französische Marokko-Touristen, die in Agadir festsaßen und nun mit fast einer Woche Verspätung am Flughafen Orly landeten, waren selten so froh, wieder in Paris zu sein. Es sei das reinste Chaos gewesen, erzählen sie, doch endlich seien sie wieder zuhause.

Nicht für alle Reisenden heißt es schon “Ende gut, alles gut”. Manche der Gestrandeten müssen noch warten, bis es Restplätze in Flugzeugen gibt, auf denen sie mitgenommen werden können.

Joanne Holdforth aus Irland sitzt mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Kindern noch am Flughafen im australischen Sydney fest. Sie sagte: “Wenn es nur mein Mann und ich wären, wäre das nicht so schlimm. Aber ein zweieinhalb-jähriges Kind zu beruhigen und zu beschäftigen, und sicherzustellen, dass ein sechs Monate altes Baby alles hat, was es braucht, das artet in Stress aus. Wir wollen jetzt einfach nur weg hier und nach Hause.”

Wohl keiner der Urlauber hätte gedacht, dass ein Vulkan mit dem Namen Eyjafjalla für zwangsverlängerte Ferien sorgen würde.