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50 Tote bei Anschlägen gegen irakische Schiiten

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50 Tote bei Anschlägen gegen irakische Schiiten

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In der irakischen Haupstadt Bagdad sind bei einer Anschlagsserie gegen Schiiten mehr als 50 Menschen getötet worden. Irakische Medien sprachen von noch mehr Toten. Laut Angaben von Sicherheitskräften wurden 180 Menschen verletzt.

Die Terroristen zündeten mehrere Autobomben in der Nähe schiitischer Moscheen. Dort hatten sich Musilme zur Wochenpredigt versammelt. Auch auf einem Markt und vor einem Büro des radikalen Predigers Moqtada al-Sadr explodierten Sprengsätze. Im Al-Amin-Viertel jagte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft.

Auch in der Sunniten-Stadt Al-Chalidija 80 Kilometer westlich von Bagdad töteten Sprengsätze acht Menschen. Ziel war hier offenbar der Untersuchungsrichter einer Antiterroreinheit.

Die Anschlagserie könnte eine Racheaktion von Al-Kaida sein, nachdem irakischen Sicherheitskräfte und US-Soldaten in den vergangenen Wochen zahlreiche Mitglieder des Terrornetzwerks festgenommen oder getötet hatten.