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Anschlagsserie gegen irakische Schiiten: 67 Tote

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Anschlagsserie gegen irakische Schiiten: 67 Tote

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In der irakischen Haupstadt Bagdad sind bei einer Anschlagsserie gegen Schiiten nach Angaben des Innenministeriums 67 Menschen getötet worden. Bis zu doppelt so viele sind demzufolge verletzt worden. Die Terroristen zündeten mehrere Autobomben. Vor einer Moschee im Al-Amin-Viertel sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Ziel war auch ein Markt in Sadr City.

Auch in der Sunniten-Stadt Al-Chalidija 80 Kilometer westlich von Bagdad explodierten mehrere Sprengsätze. Sieben Angehörige einer Familie wurden in ihrem Haus getötet. Nach Polizeiangaben starb ein Polizeioffizier, als an einem der Tatorte später noch ein Sprengsatz detonierte. Irakische Beobachter vermuten, die Anschlagserie könnte eine Racheaktion der Al-Kaida-Terroristen sein, nachdem die irakischen Sicherheitskräfte und die US-Armee in den verrgangenen Wochen mehrere Anführer des Terrornetzwerks getötet hatten.