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Stillstand in Reykjavik, Startbahn frei in Europa


Island

Stillstand in Reykjavik, Startbahn frei in Europa

Stillstand herrscht in Reykjavik-Keflavik. Nachdem der isländische Vulkan Eyjafjalla tagelang für eine Vollsperrung des europäischen Luftraums sorgte, ist die Insel erstmals selbst von der Aschewolke betroffen. Der internationale Hauptstadt-Flughafen musste schließen. Währendessen glitten wieder 29.000 Flüge fast reibungslos durch die europäische Luft.

Doch über Island herrscht Westwind, und der treibt die Vulkanasche statt tausende Meilen gen Europa nun 120 Kilometer über die Hauptstadt. Andere isländische Airports blieben aber geöffnet.

Dicke Luft herrscht auch weiter bei zehntausenden Reisenden, die noch immer nicht heimfliegen konnten, wie zahlreiche Franzosen auf der zu Frankreich gehörenden Insel La Réunion im Indischen Ozean: “Linienflüge würden bevorzugt behandelt haben Sie uns gesagt, wenn wir tausend Euro hätten, dann sollten wir damit bei einer anderen Gesellschaft buchen”, sagt eine Frau und ein anderer Reisender ist wütend: “Man muss erst rumbrüllen, um Informationen zu bekommen, das ist doch nicht normal!”

Reiseveranstalter und Fluglinien beklagen Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe. Europäische Experten und Politiker denken über neue Grenzwerte für Vulkanasche nach, um Vollsperrungen in Zukunft zu vermeiden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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