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Wahlkampf bleibt spannend

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Wahlkampf bleibt spannend

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Die zweite Fernseh-Debatte der drei britischen Spitzenkandidaten hat in den Augen der Zuschauer keinen klaren Sieger hervorgebracht. Der Ausgang der Wahl am 6. Mai ist wieder komplett offen.

Bei diesem TV-Auftritt konnten auch Premierminister Gordon Brown von der Labour-Partei sowie sein größter Herausforderer, David Cameron von den Tories, punkten, während bei der ersten Debatte überraschend Außenseiter Nick Clegg von den Liberaldemokraten ins Rampenlicht gerückt war.

Analyst Gideon Skinner erklärt, dass sowohl die Tories als auch Labour auf eine Zusammenarbeit mit den Liberaldemokraten angewiesen sein könnten, wenn keine der beiden großen Parteien eine absolute Mehrheit erreiche, und danach sehe es im Moment aus.

Brown warf in der Debatte erneut den Tories ihre europakritische Haltung vor. Mit David Cameron als Premierminister stünde Großbritannien innerhalb Europas isoliert da.

Cameron sagte, er wolle, dass Großbritannien in Europa sei, aber nicht von Europa regiert werde.
Er bekräftigte, das britische Pfund als Währung auf alle Fälle beibehalten zu wollen.

Nick Clegg kritisierte, Großbritannien habe sich gegenüber den USA viel zu oft unterwürfig verhalten, wie zum Beispiel bei der Invasion des Irak im Jahr 2003.