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Armenien gedenkt seiner Opfer im Ersten Weltkrieg

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Armenien gedenkt seiner Opfer im Ersten Weltkrieg

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Zum Gedenken an die Opfer der Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs sind in der armenischen Hauptstadt Eriwan Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie zogen mit Fackeln und Kerzen zu einem Denkmal für die Opfer der Verbrechen im Osmanischen Reich.

Armenien gedenkt jedes Jahr am 24. April der Opfer der Massaker. Nach armenischen Angaben wurden von 1915 bis 1917 bis zu 1,5 Millionen ihrer Landsleute ermordet. Die türkische Regierung spricht von höchstens einer halben Million und lehnt den Begriff Völkermord ab. Der armenische Präsident Sersch Sarkassjan sagte während der Zeremonie, die Massaker müssten und würden international als Völkermord anerkannt werden.