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Blockaden in Thailand - Angst vor Gewalt steigt

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Blockaden in Thailand - Angst vor Gewalt steigt

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In Thailand blockieren weiter tausende sogenannter Rothemden für den Tourismus wichtige Teile der Hauptstadt Bangkok.

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva will sich den Forderungen der Regierungsgegner nach Neuwahlen nicht beugen und droht offen mit der Staatsgewalt.

Die Anhänger der Opposition demonstrieren seit fast sechs Wochen. Sie stehen dem 2006 gestürzten Regierungschef Thaksin Shinawatra nahe.

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva:
“Ich meine, es gibt nur eine Lösung – schlicht und einfach – ein hartes Durchgreifen gegen die Demonstranten – und Druck auf die Armee, in Aktion zu treten. Die Kundgebungen oder Terrorakte machen doch nicht nur im Bereich Rajprasong Probleme – das betrifft das ganze Land.”

Gleichzeitig machen Monarchisten Druck auf die Regierung, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Einige Länder haben bereits Reisewarnungen ausgesprochen

Vor zwei Wochen waren Militärs gegen Rothemden vorgegangen – blutige Straßenschlachten waren die Folge, 26 Menschen kamen ums Leben, rund 800 wurden verletzt.

Die Rothemden drohen nun, auch noch das zweitgrösste Einkaufszentrum Südostasiens lahmzulegen.