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Deutschland und Frankreich für Härte mit Athen

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Deutschland und Frankreich für Härte mit Athen

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Mit Blick auf die Finanzhilfen für Griechenland haben Deutschland und Frankreich eine harte Linie angekündigt. In einem Interview mit der Zeitung “Journal du Dimanche” riet die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde zur Vorsicht und zu schärferen Kontroll-Mechanismen. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble betonte in einem Interview der “Bild am Sonntag”, dass eine Entscheidung über Hilfen für das angeschlagene Land noch nicht getroffen sei.

“Wann die Voraussetzungen erfüllt sind, liegt nicht zuletzt an Griechenland selber, wie schnell es die Voraussetzungen schafft, dass ein Restrukturierungsprogramm für die nächsten Jahre gemeinsam verabredet werden kann, das auch eine Chance hat, die Märkte zu überzeugen”, bekräfigte Schäuble.

Zwei Drittel aller Griechen glauben, dass Ministerpräsident Papandreou die Bevölkerung über den wahren Zustand der griechischen Wirtschaft getäuscht hat. Die Zustimmung zur Regierung Papandreou ist um 8 Prozentpunkte gefallen.

Das überschuldete Land hatte am Freitag EU und den IWF offiziell um Hilfe gebeten. Allgemein wird befürchtet, dass die beantragten 45 Milliarden Euro nicht ausreichen werden.