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Deutsche Autobauer präsentieren sich in Peking

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Deutsche Autobauer präsentieren sich in Peking

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Die Pekinger Automesse hat ihre Pforten am Montag auch für das Publikum geöffnet. Deutsche Fabrikate sind stark vertreten; so nutzt etwa Mercedes die Gelegenheit, um eine gestreckte Variante der E-Klasse vorzustellen. Aber auch Audi und BMW glänzen mit ihren Luxusmodellen – denn gerade die kommen im Reich der Mitte gut an. Überhaupt sind deutsche Autobauer in China erfolgreich: BMW etwa verkaufte im ersten Quartal rund 34.000 Wagen an die chinesische Kundschaft und hofft auf mehr. “China ist derzeit ein sehr wichtiger Markt mit großem Potential”, meint BMW-Verkaufsleiter Ian Robertson. “Daher sind die Anforderungen und der Geschmack unserer chinesischen Käufer für uns sehr wichtig.”

Dieser Geschmack mag manchmal ungewöhnlich anmuten – aber immerhin ist China ein vielversprechender Wachstumsmarkt, auch wenn sich derzeit fast nur die Oberschicht ein Auto leisten kann. Das weiß auch Analyst Michael Dunne. “Wir haben noch nicht einmal angefangen, die Nachfrage in China zu bedienen”, sagt er. “In den USA besitzen mehr als 80 Prozent der Menschen ein Auto, hier sind es nur 10 Prozent. Das Spiel steht also am Anfang, aber wir sind jetzt schon größer als der größte Markt der Welt.”

Bei der Autoschau in Peking finden sich zudem Elektro- und Hybridmodelle. Denn wegen der erwarteten staatlichen Förderungen wird China auch in diesem Bereich weltweit eine Führungsrolle einnehmen.