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Erste muslimische Ministerin

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Erste muslimische Ministerin

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Deutschland hat seine erste muslimische Ministerin. Die türkischstämmige Aygül Özkan legte am Dienstag vor dem Niedersächsischen Landtag den Eid auf die Verfassung ab. Dabei fügte sie der Eidesformel die Worte “So wahr mir Gott helfe” zu. Özan ließ durch ihr Ministerium erklären, als gläubige Muslimin berufe sie sich “ausdrücklich auf den einen und einzigen Gott”, der dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam sei.

Ministerpräsdient Christan Wulf hatte am Morgen betont, Özkan habe ihre umstrittene Position korrigiert.

Die neue niedersächsische Sozial- und Integrationsministerin hatte mit iher Äußerung, Kruzifixe hätten an staatlichen Schulen nichts zu suchen, für scharfe innerparteiliche Kritik gesorgt. Gleichzeitig hatte sich Özkan auch für ein Kopftuchverbot ausgesprochen.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärte hingegen, Özkans Forderungen fänden in der SPD schon lange eine breite Zustimmung.

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