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Russisch-norwegische Einigung in der Barentssee


Norwegen

Russisch-norwegische Einigung in der Barentssee

Nach jahrzehntelangem Streit haben sich Russland und Norwegen über ihre Grenze in der Barentssee
geeinigt. Dies gaben Russlands Präsident Dmitri Medwedew und der norwegische Regierungschef Jens Stoltenberg bei einem Treffen in Oslo bekannt.
Zudem soll für Bewohner der Grenzgebiete die Visumpflicht abgeschafft werden.
Seit 1970 hatten Moskau und Oslo über den Grenzverlauf in einem rund 175.000 Quadratkilometer großen Gebiet in der Barentssee verhandelt. Dort werden riesige Öl- und Gasvorkommen vermutet: Rund 30 Prozent der Erdgasreserven der Welt könnten unter der Barentssee liegen, heißt es in einem Bericht amerikanischer Geologen.
Der Streit war Teil der Auseinandersetzung zahlreicher Staaten um Gebietsansprüche und Nutzungsrechte in der Arktis. Nach der neuen Vereinbarung erhalten Norwegen und Russland fast gleichgroße Gebietsanteile in der Barentssee.

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