Eilmeldung

Eilmeldung

Schnittmuster für EU-Außendienst gesucht

Sie lesen gerade:

Schnittmuster für EU-Außendienst gesucht

Schriftgrösse Aa Aa

27 Fahnen, 27 EU-Staaten … und eine gemeinsame Stimme in der Außenpolitik. Das ist eins der Ziele des in Kraft getretenen Reformvertrags von Lissabon. Der sah die Schaffung eines neuen europäischen Außendienstes vor – an der Spitze die Außenbeauftrage Catherine Ashton. In Luxemburg einigten sich die europäischen Außenminister in mehreren Streitpunkten.

Europa brauche einen handlungsfähigen Außendienst, wiederholte Ashton. Der könne eine zukunftsfähige europäische Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geben.
Der Dienst könne auch helfen, europäische Institutionen zusammenzubringen. Er finde eine gemeinsame Antwort zu jeder Problematik in der Welt und mache Politik transparenter.

Geplant ist, dass der Außendienst mehrere tausend Menschen in etwa 130 Ländern beschäftigt. Diese sollen je zu einem Drittel aus dem diplomatischen Dienst, aus der Kommission und aus dem Ministerrat stammen.

Wie sich der Außendienst finanzieren soll und wie genau er an der Spitze aufgebaut ist, ist noch nicht ganz geklärt. Nach dieser ersten Einigung in Luxemburg folgen nun Gespräche mit dem EU-Parlament und der Kommission in Brüssel. Im Juni soll sie von den Staats- und Regierungschefs auf einem Gipfel in Brüssel abgesegnet werden.