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Touristikveranstalter streichen Thailandreisen

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Touristikveranstalter streichen Thailandreisen

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Seit gut sechs Wochen demonstrieren in Thailand Anhänger der Opposition gegen die Regierung.
Das Militär steht bereit, geht aber im Augenblick nicht gegen die Demonstranten vor. Noch vor zwei Wochen war das anders. Da kam es zu blutigen Straßenschlachten mit den Demonstranten bei denen 26 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden.

Die Opposition sieht die Regierung von Abhisit Veijajiva als unrechtmäßig an und verlangt Neuwahlen. Abhisit wurde vom Parlament gewählt. Er wolle sich den Protesten gegen seine Regierung nicht beugen, erklärte er.

Die Demonstranten unterstützen den 2006 gestürzten Regierungschef Thaksin Shinawatra. Sie verlangen vom greisen König, dass er das Parlament nicht auflöst.

Der 82-jährige Monarch König Bhumipol befindet sich seit sieben Monaten in ärztlicher Behandlung. Anläßlich der Ernennung neuer Richter, nahm er keine Stellung zu den Demonstrationen die sein Land erschüttern.

Die Richter sollen aber durch gute Pflichterfüllung ein Beispiel setzen, erklärte er.

Große deutsche Tourismusveranstalter haben indessen Reisen nach Bangkok wegen der anhaltenden Konflikte in Thailand für die nächsten Tage abgesagt.