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Deutsches Offshore-Windfeld am Netz

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Deutsches Offshore-Windfeld am Netz

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Der erste deutsche Hochsee-Windpark hat seinen Betrieb aufgenommen. Umweltminister Norbert Röttgen gab mit einem Knopfdruck das Startsignal für “Alpha Ventus”. Das 250 Millionen Euro teure Pilotprojekt dient zu Testzwecken künftiger deutsche Offshore-Windfelder.

Damit auch Watt aus dem Watt kommt stehen zwölf riesige Propeller rund 45 Kilometer nördlich von Borkum im Meer. Seit dem Frühjahr 2009 ist das Seekabel an das deutsche Stromnetz angeschlossen. Bis zum Jahre 2030 soll eine Leistung von 25.000 Megawatt durch auf See erzeugten Windstrom erzielt werden.

Für den Bau des Offshore-Windparks haben sich die Energieversorger EWE, E-on und Vattenfall zum Konsortium Doti zusammengechlossen. Daneben fördert das Bundesumweltministerium die wissenschafliche Untersuchungen von Auswirkungen des Windparks auf die Umwelt.

Die größten Windräder erreichen mit 155 Metern fast die Höhe des Kölner Doms und sind von der Küste aus nicht zu sehen.

Die deutsche Windindustrie sieht gute internationale Marktchancen für den Offshore-Bereich.