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Kampf gegen Ölpest aussichtslos?

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Kampf gegen Ölpest aussichtslos?

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Der Ölteppich im Golf von Mexiko treibt weiter auf die südliche Küste der USA zu. Die Ölpest bedroht die Strände der US-Bundesstaaten, Louisiana, Alabama und Mississippi.

Der Ölteppich ist fast 120 Kilometer lang und 70 Kilometer breit und spielt in amerikanischen Medien kaum eine Rolle.

Rettungskräfte haben damit begonnen, eine riesige Schutzglocke über die gesunkene Bohrinsel zu bauen. Aus der sprudeln aus 1.500 Metern Tiefe täglich 160.000 Liter Öl ins Meer.

Ed Levine von der Oceanic Administration glaubt:

“Die Strände werden möglicherweise doch verschmutzt. Wir können nicht das ganze Öl auffangen.”

Die Küstenwache erwägt nun, den Ölteppich mit einem kontrollierten Brand abzufackeln.

Inzwischen hat auch die Umweltorganisation Greenpeace vor einer massiven Bedrohung des Ökosystems im Golf von Mexiko gewarnt.

John Lopez, ein Wildlife-Spezialist meint: “Das ist wie ein Rasenmäher, der über alles rübergeht. Die Vegetation wird bis auf den Grund und Boden vernichtet.”

Die Ölplattform “Deepwater Horizon” war vor mehr als einer Woche explodiert und gesunken. Elf Arbeiter gelten noch immer als verschollen.

Gegen den Betreiber der Bohrinsel, dem Ölmulti BP sind Schadensersatzklagen anhängig.