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Zusammenstöße mit Rothemden: Soldat erschossen


Thailand

Zusammenstöße mit Rothemden: Soldat erschossen

In Bangkok ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen der Armee und Regierungsgegnern gekommen. Dabei ist Augenzeugen zufolge ein Soldat von einer Kugel tödlich getroffen worden. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt.

Die Armee hatte rund 2000 so genannter “Rothemden” an einer Straßensperre 40 Kilometer außerhalb der thailändischen Hauptstadt gestoppt. Soldaten feuerten Gummigeschosse in die Luft und versuchten, die Oppositionellen zu vertreiben. Diese hatten in einer Nachbarprovinz gegen die Festnahme von elf ihrer Sympathisanten protestieren wollen.

Die “Rothemden” sind Anhänger des früheren Regierungschef Thaksin Shinawatra. Sie demonstrieren für Neuwahlen. Das lehnt die Regierung aber ab. Tausende Oppositionelle blockieren seit Wochen Teile eines Geschäftsviertels in Bangkok.

Sorgen, die Regierung könnte den Ausnahmezustand verhängen, versuchte Ministerpräsidenten Abhisit Vejjajiva zu zerstreuen. Seit Beginn der Proteste sind 26 Menschen getötet worden, hunderte wurden verletzt.

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