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Hilfe für Griechenland eilt

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Hilfe für Griechenland eilt

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Die internationale Hilfe für Griechenland wird immer dringlicher. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sieht in jedem Tag Verzögerung eine Verschlechterung der Situation, der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou warnte vor den Folgen, die ein Scheitern der Rettungsbemühungen haben könnte:

“Wir können nicht zulassen, dass ein kleines Feuer, Griechenland steht nur für nur zwei bis drei Prozent des Bruttoinlandproduktes der EU, außer Kontrolle gerät. Das wäre gefährlich für Griechenland, aber katastrophal für die Europäische Union und die Welt”, sagte Papandreou.

In einem Telefongespräch berieten US-Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die Lage. Es gehe darum, so Merkel, dass die Verhandlungen zwischen IWF und Griechenland rasch abgeschlossen werden.

Auf den Märkten nimmt die Verunsicherung weiter zu. Unklar ist nach wie vor die Höhe der erforderlichen Hilfe. Nach der Unterrichtung durch den IWF kursierte in Berlin die Zahl 132 Milliarden Euro.