Eilmeldung

Eilmeldung

Menschenasche aus Kostengrüngen im See entsorgt

Sie lesen gerade:

Menschenasche aus Kostengrüngen im See entsorgt

Schriftgrösse Aa Aa

Um Geld zu sparen soll der Gründer der umstrittenen Sterbehilfeorganisation “Dignitas”
mehrere hundert Urnen mit menschlicher Asche im Zürichsee versenkt haben. Dies behauptet eine ehemalige Mitarbeiterin. Vor zehn Tagen waren durch Zufall dreihundert Urnen auf dem Grund des Sees entdeckt und sichergestellt worden. Einige tragen das Emblem eines Krematoriums, mit dem Dignitas zusammenarbeitet.

Gegenüber TeleZürich erklärte die Dignitas-Aussteigerin Soraya Wernli, sie habe gesehen, wie Dignitas-Gründer Ludwig Minelli, zwölf Urnen im See versenkt hat. Minelli selbst will sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Der Rechtsanwalt hat Zürich zur Selbstmordhauptstadt der Welt gemacht. Mehr als tausend Menschen soll Dignitas Sterbehilfe geleistet haben.

Seebestattungen sind im Kanton Zürich erlaubt. Für eine derat große Zahl wäre eine Bewilligung erforderlich, die aber nie erteilt wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt – wegen Störung des Totenfriedens.