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Obama besucht Ölpest-Region

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Obama besucht Ölpest-Region

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Starke Winde und heftiger Seegang vor der Südküste der USA behindern Versuche, die Ölpest im Golf von Mexiko einzudämmen. Einigen Forschern zufolge, hat sich die Ausdehnung des Ölteppichs innerhalb eines Tages verdreifacht.

Präsident Obama will am Sonntag in die betroffene Region reisen. Zu spät, sagen Kritiker der Regierung, die sich schnellere Hilfe erwartet hatten.

Inzwischen haben vier Bundesstaaten an der amerikanischen Südküste den Notstand ausgerufen. Wie schwer sie von der Ölpest betroffen sein werden, hängt von der Wetterlage ab. Vorläufig drücken starke südliche Winde das Öl in Richtung Küste, trotz der Versuche es aufzuhalten.

Empfindliche Ökosysteme und die für die Region wichtige Fischerei-Industrie sind weiter bedroht von dem Rohöl, das in 1.500 Meter Tiefe aus mehreren Lecks austritt.