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Papst besucht Turiner Grabtuch

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Papst besucht Turiner Grabtuch

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Gefeiert von den Gläubigen hat Papst Benedikt der 16. das Turiner Grabtuch besucht. Eine Verschnaufpause nach zahlreichen Beratungen mit Bischöfen über die vielen Rücktrittsgesuche der vergangenen Wochen. In Turin wird erstmals nach zehn Jahren das Leintuch wieder öffentlich ausgestellt, das das Grabtuch Jesu Christi sein soll.

Der Papst hielt am Vormittag eine Messe in der norditalienischen Stadt ab. Danach standen eine Meditation vor dem Tuch und Treffen mit Jugendlichen und mit Kranken in einem Pflegeheim auf dem Programm.

Die Authentizität des Grabtuches ist umstritten, auch die katholische Kirche beansprucht sie nicht. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten bislang nicht zweifelsfrei feststellen, ob das Tuch wirklich aus der Zeit Christi stammt oder eine Fälschung aus dem Mittelalter ist.