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Endspurt beim britischen Wahlkampf

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Endspurt beim britischen Wahlkampf

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Wenige Tage vor der Wahl in Großbritannien sieht es so aus, als würde es zu einem Regierungswechsel kommen. Am Donnerstag werden die Briten an die Urnen gerufen.

Laut Umfragen ist die regierende Labourpartei mit Premierminister Gordon Brown der große Verlierer. Als Wahlsieger sehen die Umfragen den Hoffnungsträger der Torys David Cameron vorn.

Zünglein an der Waage wird der Liberale Nick Clegg sein, der in den Umfragen ebenfalls mit vorne liegt.

Eine Umfrage sieht die konservativen Torys mit 33 Prozent der Stimmen in Führung. Gefolgt von Labour und den Liberalen mit 28 Prozent. Bei einer anderen sind die Torys mit 34 Prozent in Front. Danach kommen die Liberalen mit 29 und Labour mit 28 Prozent der Stimmen.

Beim britischen Mehrheitswahlrecht entscheiden nicht die hohen Prozentzahlen, sondern wer die meisten Sitze im Parlament gewonnen hat. Stimmen der unterlegenen Kandidaten entfallen. Zweitstimmen gibt es nicht und Koalitionsregierungen sind auf der Insel so gut wie unbekannt.

Ein Passant, Douglas Cole meint dazu: “Ich denke, ein Land braucht Führung, keine Koalition.”

Und Caroline Linklater ist auch skeptisch: “Es gibt viele Punkte bei den Parteien, die gut für uns sind. Das sie gut zusammenarbeiten glaube ich aber nicht.”

Von dem Mehrheitswahlrecht profitieren die großen Parteien. So kann es doch noch zum Zweikampf zwischen Torys und Labour kommen. Die Liberalen müssten dann wieder mal, draußen bleiben.