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USA und Iran streiten wieder

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USA und Iran streiten wieder

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Die Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York ist zur Bühne für einen Krieg der Worte zwischen den USA und dem Iran geworden. Die US-Regierung konterte mit scharfer Kritik die Angriffe des iranischen Präsidenten Ahmadinedschads.

Außenministerin Hilary Clinton erklärte: “Heute morgen hat der iranische Präsident bei der Konferenz wieder die selben alten, falschen und manchmal wilden Anschuldigungen gegen die USA und andere Staaten von sich gegeben. Aber das ist nicht überraschend. Wie Sie alle heute morgen gehört haben, wird der Iran alles versuchen, um die Aufmerksamkeit von seinem eigenen Angelegenheiten abzulenken und sich aus der Verantwortung zu ziehen. Jetzt ist es an der Zeit, Konsens zu schaffen, nicht ihn zu blockieren.”

Die US-Regierung hielt Mahmud Ahmadinedschad vor, mit keinem Wort auf die Verpflichtungen eingegangen zu sein, die sein Land nicht einhalte. Ahmadinedschad hatte seinerseits die USA der Agressivität und der Lüge bezichtigt und ihnen vorgehalten, die Atombombe nicht nur eingesetzt zu haben, sondern sein Land und andere damit zu bedrohen. Mehrere Delegierte verließen daraufhin den Plenarsaal der Vereinten Nationen.