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Gute und schlechte Nachrichten für Spanien

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Gute und schlechte Nachrichten für Spanien

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Madrid zwischen Bangen und Hoffen: Während die Risikoaufschläge für spanische Anleihen weiter steigen, kommen vom Arbeitsmarkt positive Signale: Erstmals seit Juni 2009 ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen, und zwar um rund 24.000 auf 4,1 Millionen. Das entspricht einem Rückgang um 0,6 Prozent. Allerdings bleibt die Arbeitslosenquote auf ihrem Rekordhoch von 20 Prozent.

Auch von anderer Seite kommen gute Nachrichten: Das Verbrauchervertrauen ist gestiegen; der entsprechende Index kletterte von 72,7 Punkten im März auf 78,2 Punkte im April. Allerdings: erst ab 100 Punkten kann man tatsächlich von einer optimistischen Stimmung unter den Konsumenten sprechen.

Und schließlich bestätigte die Ratingagentur Fitch ihre Bestnote für Spaniens Kreditwürdigkeit: Bei Fitch rangiert Spanien unter Triple-A, auch bei Moody’s bekommt das Land die beste Bewertung. An der Börse in Madrid freilich konnte die Unterstützung von Fitch die Anleger nicht beruhigen: Andauernde Spekulationen über eine mögliche Ausweitung der Schuldenkrise führten dazu, dass der spanische Leitindex zeitweise auf den niedrigsten Stand des Jahres fiel.