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Ölpest kostet BP Milliarden

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Ölpest kostet BP Milliarden

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Angesichts der Ölpest im Golf von Mexiko bemüht sich British Petroleum um Schadensbegrenzung. Der Konzern versucht jetzt, das Leck am Meeresboden mit eine Spezialkuppel abzudecken. Im April war es auf der Bohrinsel “Deepwater Horizon” zu einer Explosion gekommen. Zwei Tage später sank die Plattform; seither fließen täglich rund 800.000 Liter Öl in den Golf von Mexiko.

Für BP ein teurer Unfall: Jeweils 25 Millionen Dollar zahlt der Konzern an die betroffenen US-Staaten Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida – und das ist noch lang nicht alles: Schätzungen zufolge könnten auf BP Kosten in Höhe von weit mehr als einer Milliarde Dollar zukommen. Zudem verlor der Konzern rund 23 Milliarden Dollar an Börsenwert, das entspricht einem Kursverlust von 13 Prozent.

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat wegen der Ölpest eine Kehrtwende gemacht: Er will nun doch keine neuen Ölbohrungen vor der Küste und meinte, angesichts der Fernsehbilder habe er seine Meinung über die Sicherheit von Ölplattformen geändert.