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Ölpest scheint unabwendbar

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Ölpest scheint unabwendbar

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Der US-amerikanischen Südüste am Golf von Mexiko droht eine bisher noch nie gekannte Ölpest.
Hilflos wirken die Versuche, den Ölteppich noch aufzuhalten der stündlich anwächst.

Eine 65 Tonnen schwere Stahlkuppel soll über die gesunkene Bohrinsel “Deepwater Horizon” gebracht werden. Danach wird die Kuppel über das in 1.500 Metern Tiefe offene Bohrloch gestülpt, aus dem weiter ungehindert Öl sprudelt.
Die Glocke wird über dem Hauptleck festgemacht. Das Öl fließt hinein und wird dann durch ein Rohr an die Wasseroberfläche gepumpt

Inzwischen sind verendete Tiere gefunden worden. Sie sind die ersten Opfer der sich anbahnenden Ölkatastrophe. Wieviele Tiere noch sterben müssen, was die Ölpest für die Flora und Fauna bedeutet, kann zur Stunde niemand ermessen. Nach Einschätzungen der Naturschutzorganisation WWF sind auch der Blauflossenthunfisch und viele Meeresschildkröten als Art gefährdet. Wieviele Menschen durch die Ölpest ruiniert werden ist noch gar nicht abschätzbar.