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Strenge Sicherheit an Chinas Schulen

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Strenge Sicherheit an Chinas Schulen

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Polizisten, Wachleute, Kameras: Nach den Angriffen auf chinesische Schulen und Kindergärten in den letzten Wochen wird so Sicherheit demonstriert.

Seit März hat es mehrere derartige Vorfälle gegeben, zuletzt am Freitag, als ein Mann auf Schüler mit einem Hammer losging und sich dann selbst verbrannte.

Einen Tag zuvor drang ein Mann mit einem Messer in einen Kindergarten ein: Er verwundete fast dreißig Kinder, dazu zwei Lehrer und einen Wachmann.

“Solche Leute wollen sich für etwas rächen, aber dafür brauchen sie ein leichtes Ziel”, meint Sun Yuxiao, ein Psychologe. “Die gehen nicht los und greifen ein starkes Opfer in einem fairen Kampf an. Da könnten sie ja verlieren und wären schon wieder gedemütigt. Also, was machen sie? Sie suchen sich diese unschuldigen Kinder aus.”

In einem weiteren Zwischenfall war diesmal aber keine Schule betroffen: Dabei griff sich gestern in Peking ein Mann auf der Straße ein kleines Mädchen.

Er bedrohte die Fünfjährige mit einem Messer und verlangte ein Treffen mit einer Frau, die er im Internet kennengelernt hatte. Scharfschützen der Polizei erschossen den Mann.