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Ölteppich noch nicht an der Küste angeschwemmt

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Ölteppich noch nicht an der Küste angeschwemmt

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Günstige Winde verhindern bislang, dass das aus der leckenden Ölquelle im Golf von Mexiko austretende Rohöl die Küste erreicht. Zwar sprudeln weiter jeden Tag schätzungsweise 5000 Barrel Rohöl ins Meer, doch aufgrund der momentanen Wetterlage erwartet BP, dass der Ölteppich erst in drei Tagen das Festland erreichen wird. Damit, so die Verantwortlichen, bleibe mehr Zeit den Ölteppich abzutragen und Schutzmaßnahmen für die Küstenregion voranzutreiben.

Andererseits mußte BP eingestehen, dass möglicherweise bis zu zehnmal soviel Öl aus der Quelle austreten könnte, wie bislang geschätzt. Und es gibt keine Garantie, dass die riesige Metallkuppel, die man eilig an Land zusammenschweißt, das Öl auffangen wird. Sie soll über die in 1500 Meter Tiefe am Meeresboden sprudelnde Ölquelle gestülpt werde. Aus ihr soll dann das Öl durch ein Rohr an die Wasseroberfläche gepumpt werden.

Die ersten Tiere sind bereits zu Opfern der Ölpest geworden. Tierschützer versuchen mit Rapsöl und Geschirrspülmittel das Erdöl abzuwaschen. 45 Minuten dauert die Behandlung.