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Streiks lähmen Griechenland

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Streiks lähmen Griechenland

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Mit landesweiten Streiks protestieren in Griechenland Hunderttausende gegen das Sparprogramm der Regierung. Gewerkschaften sprachen von bis zu drei Millionen Teilnehmern.

Der öffentliche Nahverkehr der Hautpstadt wurde schwer gestört, auch Taxifahrer wollten für mehrere Stunden in den Ausstand treten. Und nicht nur an der Akropolis standen Touristen vor verschlossenen Türen, zur großen Enttäuschung einer amerikanischen Touristen, die fragte, warum die Gewerkschafter nicht stattdessen freien Einritt gewährten, denn das wäre doch auch eine Art, der Regierung zu schaden.

Schon in der vergangenen Nacht waren die Fluglotsen in den Ausstand getreten. Der griechische Luftraum sollte bis Mitternacht geschlossen bleiben. Manche versuchten, das beste daraus zu machen – wie ein Kanadier, der sagte, er wolle am Strand zwei Tage warten, bis er ausfliegen könne.

Aus dem Hafen von Piräus liefen keine Fähren aus. Ärzte behandeln nur Notfälle. Und Nachrichten in Hörfunk und Fernsehen gibt es nicht, denn auch die Journalisten streiken.