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Wieder Flugverbote - künftig einheitliche EU-Regelung

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Wieder Flugverbote - künftig einheitliche EU-Regelung

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Auch an diesem Vormittag wird der Luftraum in Schottland und Nordirland wegen hoher Vulkanaschekonzentration gesperrt bleiben. Schon am Dienstag und Montag waren Starts und Landungen in der Region zwischenzeitlich ausgesetzt worden.

Der Wind weht die Asche vom Eyjafjalla-Gletscher auf Island weiter südwärts, so dass weitere Teile des britischen Luftraums gesperrt werden könnten. Da die Asche dann aber westwärts zum Atlantik getrieben wird, drohen laut dem Deutschen Wetterdienst in Deutschland bis zum Wochenende keine Flugausfälle.

“Diesmal ist der Vulkan sehr viel weniger aktiv. Die Eruption spielt sich nur in einer Höhe von drei bis viereinhalbtausend Metern ab. Es wird auch weniger Asche ausgestoßen. Außerdem sind wir dank des Koordinierungsmechanismus’, der in ganz Europa bei der letzten Krise und in den vergangenen Tagen eingerichtet wurde, heute in einer viel besseren Ausgangsposition”, so Brian Flynn von der Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol.

Nachdem der Eyjafjalla kürzlich mit seiner Eruption den Luftverkehr in ganz Europa lahmgelegt hatte, einigten die EU-Verkehrsminister sich an diesem Dienstag auf einheitliche Grenzwerte für Vulkanaschekonzentration in der Luft. Außerdem soll ein europaweit einheitliches Messsystem entwickelt werden.