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Euro weiter unter Druck

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Euro weiter unter Druck

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Der Euro ist auf seinen niedrigsten Kurswert sei mehr als einem Jahr gesunken, – angesichts der Befürchtungen, die ganze Eurozone könnte von der Schuldenkrise erfasst werden. Die Entwicklung in Griechenland, wo das Parlament heute die Reformen absegnen will, dürfte auch an diesem Tag im Mittelpunkt stehen. An den Börsen tat sich nach einem schwachem Start nur wenig. Marktteilnehmer erwarteten den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank am Mittag. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet dürfte versuchen, beruhigend auf die Märkte einzuwirken.

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso erklärte, der Finanzmarkt dürfe kein Spielplatz für Spekulanten sein; seine Behörde werde alles nötige dafür tun. Freie Märkte bräuchten Regeln.
Auch in Asien ging es abwärts mit dem Euro: Gegenüber dem Yen fiel er auf ein Zwei-Monats-Tief.
An den asiatischen Aktienmärkten ging es abwärts. Japanische Aktien verzeichneten die größten Tagesverluste seit über einem Jahr.