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Fundstelle für Airbus-Flugschreiber eingegrenzt

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Fundstelle für Airbus-Flugschreiber eingegrenzt

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Neue Hoffnung auf Aufklärung des mysteriösen Absturzes eines Airbus der Fluglinie Air France vor elf Monaten: Die Auswertung von früheren Signalen der Flugschreiber hat jetzt eine Eingrenzung des Absturzgebietes im Atlantik ermöglicht. Ob die sogenannten Black Boxes auch geborgen und ausgewertet werden können, ist aber noch völlig unklar, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Paris, General Christian Baptiste, erklärt: “Das Gebiet, um das es geht, ist so groß wie Paris. Eine Black Box ist etwa so groß wie ein Schuhkarton. Und das Ganze ist Unterwasser, und außerdem ist das Gebiet so bergig wie die Anden.”

Bei dem Flugzeugabsturz auf dem Weg von Rio nach Paris am 1. Juni 2009 waren alle Insassen ums Leben gekommen, darunter 28 Deutsche.

Die Hinterbliebenen der 228 Opfer hoffen, nun doch noch die Wahrheit über die Katastrophe zu erfahren.
Die genaue Unglücksursache konnte bislang nicht geklärt werden. Angeblich haben defekte Geschwindigkeitsmesser zu der Katastrophe beigetragen.

Airbus und Air France haben jeweils 1,5 Millionen Euro bereitgestellt, damit bis Ende Mai weiter gesucht werden kann.