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Erfolg im Kampf gegen Ölpest

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Erfolg im Kampf gegen Ölpest

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Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko ist es gelungen, eine riesige Stahlkuppel über dem Leck auf dem Meeresgrund zu platzieren.
Derweil hat das ausgetretene Öl den Strand von Inseln erreicht, die zu einem Vogelschutzgebiet gehören. In dem Gebiet vor dem US-Bundesstaat Louisiana brüten schätzungsweise 34.000 Seevögel.

Am Meeresboden, wo das Öl austritt, soll die 100 Tonnen schwere Kuppel über dem Leck fest verankert werden. Dazu sind Roboter im Einsatz. Der Einsatzleiter, BP-Manager Doug Suttles erklärt das Vorhaben: “Über das Wochenende werden wir voraussichtlich die Kuppel mit dem Bohrschiff Enterprise verbinden, und dann – hoffentlich Anfang nächster Woche – werden wir anfangen, Öl vom Meeresboden an die Oberfläche zu pumpen.”

Berichten zufolge wurden die Explosionen auf der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 20.April durch ausströmendes Methan-Gas verursacht.

Die meisten der über 100 Arbeiter konnten sich mit Rettungsbooten in Sicherheit bringen. Elf Arbeiter kamen ums Leben.
Zwei Tage später versank die Bohrinsel im Meer.