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Euroländer ergreifen Maßnahmen zur Stärkung ihrer Währung

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Euroländer ergreifen Maßnahmen zur Stärkung ihrer Währung

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Mit der geplanten Einführung eines neuen Krisensystems haben sich die 16 Staats- und Regierungschef der Euroländer hinter die Gemeinschaftswährung gestellt. Schwächere Euroländer rechtzeitig vor finanziellen Problemen bewahren um den Euro zu stabiliseren und Spekulationen gegen den Euro bekämpfen, so sieht die Strategie der Spitzenpolitiker aus. Nach der Sondersitzung in Brüssel sagte Jean Claude Juncker, der Vorsitzende der Eurogruppe der Finanzminister, dass der Euro unter Beschuss geraten sei. Man werde bis Sonntagnacht Maßnahmen ergreifen um den Euroraum und die Währung gegen ungerechtfertige Angriff zu schützen.

Wie erwartet wurden zuvor die Finanzhilfen für Griechenland verabschiedet. Das Hilfspaket umfasst einen Kredit von rund 110 Milliarden Euro. Der Internationale Währungsfond übernimmt davon 30 Milliarden Euro. Der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou sagte:

“Wir müssen den Euroraum über die Probleme Griechenlands hinaus schützen. Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, zeigen unsere Entschlossenheit in dieser Krise zusammen zu arbeiten. Folge wird nicht nur die Stabilität des Euros sondern ganz Europas sein.”

Noch vor der Öffnung der Finanzmärkte am Montag sollen die Beschlüsse in die Tat umgesetzt werden. Sie sollten von allen 27 EU-Mitgliedsländern mitgetragen werden, hieß es.