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Wolfsmentalität an den Märkten stoppen

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Wolfsmentalität an den Märkten stoppen

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Zur Verhinderung von Staatspleiten in der Eurozone
soll der bereits bestehende Hilfsfonds der EU-Kommission von 50 Milliarden Euro auf 110 Milliarden Euro aufgestockt werden. Dies verlautete am Rande des Krisentreffens der der EU-Finanzminister in Brüssel.

Außerdem sagten die Ressortchefs den Spekulanten an den Finanzmärkten den Kampf an. Schwedens zuständiger Minister Anders Borg sprach von Wölfen an den Märkten. Die Wolfsmentalität müsse gestoppt werden, denn sie werde die Schwachen zerfetzen.

Der belgische Finanzminister Didier Reynders sagte, die europäische Währungsunion stehe für mehr als nur für eine gemeinsame Geldpolitik, nämlich ebenso für eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Der deutsche Ressortchef Wolfgang Schäuble konnte nicht teilnehmen. Er war wegen einer möglichen Medikamentenunverträglichkeitsreaktion in ein Brüsseler Krankenhaus eingeliefert worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend, so sein Büro.