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Mindestens 30 Tote bei Minenunglück in Russland

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Mindestens 30 Tote bei Minenunglück in Russland

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In Sibirien wird um die Opfer des schweren Grunbenunglücks in der Nähe der Stadt Kemerowo getrauert, bei dem am Wochenende mindestens 30 Bergleute getötet wurden. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt. Für viele Angehörige geht das Bangen weiter. Nach den beiden Gas-Explosionen in Russlands größtem Kohlebergwerk sind noch immer über 80 Minenarbeiter und Hilfskräfte in dem eingestürzten Schacht eingeschlossen. Die Rettungsarbeiten mussten am Sonntag unterbrochen werden, weil die Belüftung des Schachtes zerstört wurde und die Explosionsgefahr wegen der hohen Konzentration an Methangas zu hoch war. Die russische Regierung rief einen Krisenstab ein. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Sicherheitsregeln missachtet wurden. Am Samstagabend war es zu einer ersten Explosion gekommen, eine zweite folgte, als bereits zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz waren.