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Zahl der Toten nach Grubenunglück in Russland gestiegen


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Zahl der Toten nach Grubenunglück in Russland gestiegen

Nach Angaben des Kohlebergwerks “Raspadskaja” in der Region Kemerowo sind bei der Mathangasexplosion am Wochenende 31 Kumpel ums Leben gekommen. 59 Menschen werden noch immer vermisst.

Zuletzt war unklar, ob die Verschütteten die Explosion in rund 500 Metern Tiefe überlebt haben. Noch immer gibt es keinen Kontakt zu den Männern. Zwar bestehe die Gefahr weiterer Explosionen, doch zumindest seien Stromversorgung und Belüftung wieder hergestellt worden, so der Gouverneur der Region Kemerowo, Aman Tulejew. Die Hilfskräfte hätten mit den Arbeiten an einem Rettungsschacht begonnen. Noch gebe es Hoffnung, doch in den nächsten 48 Stunden bestünde die Gefahr eines massiven Wassereinbruchs, so Tulejew.

Die Höhe der Entschädigung für dei Hinterbliebenen steht bereits fest. Die Familien der getöteten Bergleute sollen umgerechnet rund 25.000 Euro Wiedergutmachung erhalten.

In russischen Bergwerken war es in den letzten Jahren aufgrund von Sicherheitsmängeln immer wieder zu Unglücken gekommen.

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